CCC entdeckt Bundestrojaner

Unglaublich!

In diversen Behörden scheint die Achtung vor Demokratie, Verfassung und Bürgerrechten nicht mehr vorhanden zu sein.

Das hier ist nur der vorläufige Höhepunkt. Kein verfassungsgemäßes Wahlgesetz – was kümmert uns ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts? – jetzt dieser Trojaner – was kümmert uns ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts… Was kommt als nächstes?

Scheiße! Willkommen im Überwachungsstaat. 1984 ist keine Fiktion mehr. Das können wir nicht mehr als „Wird schon nicht so schlimm werden“ abtun. Wir sind mitten drin! Wir als Bürger werden angegriffen. Unsere Grundrechte werden verletzt. Um uns zu schützen? Pah! Nein, um uns im Griff zu behalten, sollten die Zeiten schlechter werden. Um was gegen uns in der Hand zu haben, sollte man gegen einen Bahnhof oder eine Startbahn demonstrieren wollen. Irgendeinen illegalen Download wird man schon finden, oder ein Pornofilmchen, oder Gott weiß was… Notfalls wird es vorher auf den Rechner kopiert.

Was wird jetzt kommen? Es wird dementiert werden, bis der Arzt kommt. Scheibchenweise wird die Wahrheit ans Licht kommen. Ein, zwei Bauernopfer wird es geben und dann weiter im Text…

Ich finde es erschreckend. Wovor haben unserer Regierenden so viel Angst?

Linkssammlung:

https://netzpolitik.org/2011/ccc-uber-das-innenleben-des-bundestrojaners/

http://netzpolitik.org/2011/der-staatstrojaner-in-dreieinhalb-minuten/

http://www.dondahlmann.de/?p=1154

http://www.tagesschau.de/inland/trojaner102.html

 

 

Facebook & Co fliegen raus!

…keine Panik, nur aus diesem Blog…

Nachdem ich mir das Firefox Addon Ghostery installiert hatte (kann ich nur empfehlen!) habe ich gesehen, dass auf dieser Seite 4 sogenannte Tracker aktiv waren. Nämlich Facebook, Twitter, Google +1, Twitter und StumpleUpon.

Da ich der Meinung bin, dass jeder, der das will, die URL auch per Hand kopieren und wieder einfügen kann, habe ich das ganze Social Share Geschisse aus dem Blog gekickt. Weniger Tracking, mehr Datenschutz und fertig ist das Gartenhäuschen…

Sollten vehement Widersprüche kommen, baue ich bei Gelegenheit die 2-Klick Lösung von Heise ein.

Hirnlose Google Street View Fanboys

Eins vorweg: Ich habe nichts gegen Google Street View.  Ich mag den Dienst und die Panikmache aus dem Sommer kann ich in keinster Weise nachvollziehen.

ABER…

Wenn jemand sein Haus in Street View nicht sehen will, dann ist das sein Recht. Und dieses Recht haben auch die Google Fanboys zu akzeptieren. Die Aktion mit den Eiern ist – gelinde gesagt – rotzenblöde! Und der Beifall, den diese Aktion bekommen hat, nicht im Geringsten besser.

Nochmal:

Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden

Browser Pong

Nee nee, nicht Pong im Browser, Pong MIT Browsern! hihi…

http://stewdio.org/pong/

Bundesverfassungsgericht stoppt die Datenvorratspeicherung

Ich habe so eben gerade meinen ersten Gerichtsprozess gewonnen. Und dann auch noch direkt einen vor dem Bundesverfassungsgericht!

Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen Verfassung

Danke!

Abgekoppelt vom Internet

Drei Wochen Urlaub ist ja per se eine schöne Sache. Aber drei Wochen Urlaub mit selbst auferlegter Internetabstinenz ist großartig.

So, und nun den Feedreader resetten und ab gehts wieder. :)

Kopieren zu verteufeln ist Heuchelei

…ich denke, dass wir sowohl eine existenzfähige Medienbranche als auch ein freies Internet haben können. Aber wenn mich die beiden auffordern würden: „Hier hast du ein Gewehr. Schieß einem von uns beiden in den Kopf“, dann wüsste ich genau, wen dieser Kopfschuss treffen würde.

Interview des Harvard Business Manager mit dem kanadischen Science-Fiction Autor Cory Doctorow, der seine Werke kostenlos über das internet verteilt und dennoch Geld damit verdient. Lesenswert!

Klickbefehl! – „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“

“Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein.” – Dieser von deutschen Politikern wie Verlegern oft wiederholte Satz ist nicht nur unsinnig. Er sagt auch viel über diejenigen aus, die ihn mantraartig wiederholen.

Ein absolut lesenswerter Artikel von netzwertig.com zum Thema „rechtsfreier Raum Internet“ verlangt nach Eurer Aufmerksamkeit!

Links (07.09.2009)

Es verbreitet sich keine Aufbruchstimmung, eher eine Abbruchstimmung. Bezeichnend dafür, dass die eher konservativen Medien neoliberale Reformen anmahnen, während andere Publikationen auf ein Weiter so hoffen. Die Union soll nun als soziales Gewissen der Regierung fungieren, die FDP wird per Mahnwache an ihre Versprechen im Bereich Bürgerrechte erinnert. Realsatire pur.

F!XMBR: Abbruchstimmung

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Hurra! Haben es die Astrologen nun doch endlich geschafft, sich ihren Unsinn vom Staat finanzieren zu lassen. Jeder Steuerzahler darf – besser gesagt muss – nun also auch seinen Beitrag dazu leisten, dass die Astrologen in Deutschland weiter ihre pseudowissenschaftlichen Lehren unters Volk bringen dürfen und ihren Kunden echtes Geld für falsche Versprechungen abnehmen können.

Astrodicticum Simplex: Astrologe auf Staatskosten

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Das heißt nichts anderes, als dass die Polizei nur genügend schwarz malen muss, um Menschen vorsorglich weggesperrt zu kriegen. Wird die Gefährdung nur genug aufgebauscht, kann auf Beweise, zumindest auf Hinweise, die eine Grundlage im Tatsächlichen haben, verzichtet werden.

law blog: Wie man jeden wegsperren kann

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Der für die jeweilige Kamera verantwortliche (Ladendetektiv, Security usw.) bekommt dann den Hinweis überprüft das und wenn es stimmt bekommt der Spieler Punkte. Selbst gefundenes “verdächtiges” Verhalten, was aber keine Straftat ist, wird mit einem Punkt belohnt. Wer am Ende des Monats die meisten Punkte hat Geldpreise.

Netzfreiheit.de: Internet Eyes

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Bloß zuschauen war gestern. Im Web 2.0 entwickeln Leute gemeinsam freie Software, redigieren Texte in Wikipedia oder beraten auf Blogs die Sicherheitslücken von Windows. Könnte diese Beteiligungslust auch der Politik zugute kommen? Ja, wenn man die Philosophie der Netzkulturen ernst nimmt und schrittweise in das institutionelle System integriert, sagt der in Australien arbeitende Medienforscher Axel Bruns in einem E-Mail-Interview mit Jan Engelmann.

netzpolitik.org: In der Open-Source-Demokratie wartet man keine Einladung ab

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Dieser Text hat mich gestern ratlos hinterlassen. Weshalb ich eine offene E-Mail an Herrn Hombach verfasst habe, die ihm heute auch direkt zugegangen ist.

Indiskretion Ehrensache: Offener Brief an Bodo Hombach

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Links (24.09.2009)

Die SPD-Bürokratie ist auf dem besten Wege aus lauter Angst vor der Demokratie, vor den bösen Medien, vor den uneinsichtigen Bürgern und sogar vor den lästigen Genossen die gesamte Partei in die Knie zu zwingen. In Verbeugung vor dem Guru „Kontrolle“ und dem Guru „Politische Kommunikation“.

freitag.de: No we can’t – Wie die SPD im Netz Wähler gewinnen wollte und kläglich scheiterte

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Bis das Internet daherkam, hat sich niemand in der Musikbranche daran gestört, dass sie marktwirtschaftlich organisiert war. Jetzt, da das Internet die Spielregeln des Marktes ändert, ist jeder Hinweis auf den Markt radikal. Eigenartig, oder?

Netzwertig.com: Die Musikbranche und ihr Unverständnis vom Wandel

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„Wir rufen die Mitglieder des Parlaments dazu auf, im Rahmen der derzeitigen Verhandlungen über das Telekom-Paket entschieden für ein freies, offenes und innovatives Internet einzutreten und die grundlegenden Freiheiten der Bürger Europas zu bewahren.“ – 26 führende Internet-Bürgerrechtsorganisationen in einem offenen Brief an das Europaparlament

netzpolitik.org: Telekom-Paket-Aktion: Farbe bekennen!

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Aber das absolute Hammer-Quote ist folgendes, warum Salzstöcke sicher sind:

Trotzdem gilt Salz unter den weiteren alternativen Gesteinsarten für ein Endlagern Ton und Kristalline Gesteine am sichersten gegen Wassereinbrüche — zumindest sofern das Salz nicht wie im Lager Asse II durch ein Grundwassereinbruch weggespült wird.

Aha. Salzstöcke sind also sicher gegen Wassereinbruch, solange kein Wasser einbricht. Da fühlt man sich doch gleich viel sicherer!

Fefes Blog: Greenpeace hat das PR-Strategiepapier der Atomenergiemafia veröffentlicht

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